In FÜRstenried West zieht die Zukunft ein

Das Konzept

Sozialverträglichen und zukunftsfähigen
Wohnraum schaffen

Das in den 1970er Jahren entstandene Quartier ist bereits jetzt das Zuhause von knapp 2700 Menschen in ca. 1500 Mietwohnungen. Mit rund 650 weiteren Mietwohnungen wird jetzt dringend benötigter Wohnraum für München geschaffen. Neben Aufstockungen und Anbauten an bestehenden Gebäuden werden insgesamt 12 neue Gebäude in der Appenzeller Straße, der Bellinzonastraße und der Forst-Kasten-Allee errichtet.

Das Leitbild des sozialverträglichen und zukunftsfähigen Wohnens spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Ungefähr ein Drittel der neuen, attraktiven Mietwohnungen wird sozial gefördert sein. Aber auch die restlichen Mietwohnungen werden im mittleren Preissegment verfügbar sein.

Nachhaltige Bauweise

Mit dem Blick auf das Wohl für Mensch und Natur

Die gesamte Quartiersentwicklung folgt einem ökologischen und nachhaltigen Leitbild. Dies beginnt bereits bei den zu bebauenden Flächen. Es wird keine bisher freie Landschaft zugebaut, es wird eine bereits erschlossene, also verkehrlich und infrastrukturell angebundene Siedlungsfläche, intensiver genutzt. Die durch neue Bauten versiegelte Fläche entspricht schätzungsweise der Fläche der etwa 200 oberirdischen Parkplätze, die entsiegelt werden. Denn künftig werden alle Parkplätze in Tiefgaragen sein. Aber auch mit der Erweiterung selbst verfolgen wir eine nachhaltige Bauweise. Bei den Neubauten und Aufstockungen soll möglichst auf Naturmaterialien wie Holz zurückgegriffen werden. Außerdem ist es geplant, Holz auch für die energetische Fassadensanierung im Bestand zu verwenden. Zudem werden je nach Gebäudestruktur Dachbepflanzungen angelegt, die das Quartier zusätzlich begrünen.

Dachbegrünung

So werden beispielsweise die aufgestockten Bestandsgebäude, die Kitas und einige der frei stehenden Neubauten eine extensive Dachbegrünung erhalten. Aber auch Dachgärten können auf allen frei stehenden Neubauten bis 7 Geschosse errichtet werden: begehbare, nicht einzeln parzellierte und damit in der Gemeinschaft nutzbare Dächer mit Terrassen und intensiv begrünten Arealen. Hier sind Pflanzungen von Stauden, höheren Gräsern, kleinen Büschen sowie Obst- und Gemüsesorten möglich. Sie tragen dazu bei, das Klima zu verbessern und leisten einen wertvollen Beitrag für unsere Umwelt.

Mobilität mit Konzept

Stellplatzplanung für Fahrräder
und andere Mobilitätsformen

Abgerundet wird unser „Quartier der kurzen Wege“ mit unserem modernen Mobilitätskonzept. Die Bewohnerinnen und Bewohner finden zukünftig durch unser Car- und E-Lastenrad-Sharing Angebot Fahrzeuge in der Garage vor, die ganz einfach über unsere per Smartphone erreichbare Buchungsplattform reserviert und gebucht werden können. Dies ist nicht nur günstiger als ein eigener PKW, sondern auch umweltfreundlicher. Aber auch das Stellplatzangebot für Fahrräder wird in Verbindung mit Ladestellen für E-Bikes erweitert. So haben unsere Bewohnerinnen und Bewohner für jeden Bedarf das passende Mobilitätsangebot vor der Tür.

Platz effektiv nutzen

Für weitere Stellplätze werden zusätzliche Abstellmöglichkeiten in den Kellergeschossen, Tiefgaragen und den Abfahrtsgebäuden zu den Tiefgaragen geschaffen. Innerhalb der begrünten Flächen werden die Abstellplätze in drei Typen unterschieden: in unüberdachte eingangsnahe Fahrradabstellplätze, überdachte Stellplätze für Fahrräder und Mobilitätselemente sowie eine Kombination aus Mülltonnenstellplatz und Abstellplätzen.

Grünes Quartier

Willkommen in naturnaher Atmosphäre

Auch die Grünflächen im Quartier werden im wahrsten Sinne aufblühen. Auf Grundlage des räumlichen Gesamtkonzepts werden begrünte Freiflächen realisiert, die den Bewohnerinnen und Bewohnern natürliche Räume zur Erholung und zum Aktivsein anbieten. Die Aufenthaltsqualität sowie die Orientierung werden durch die Umgestaltung deutlich verbessert. Vielfältige Wegestrukturen, fließende Räume zwischen den Gebäuden, Grünzug und Wall mit dichtem Gehölzbestand, offene Wiesenflächen, Treffpunkte und Spielbereiche sowie wertvolle Außenräume wie beispielsweise Dachgärten: All diese Maßnahmen machen unser Quartier zu einem angenehmen Aufenthaltsort mit besonderem Erholungscharakter – für Bestandsmieterinnen und -mieter, für Anwohnerinnen und Anwohner, wie auch für neue Bewohnerinnen und Bewohner.

Quartiersplatz

Der pulsierende Mittelpunkt im Quartier: das ist der Quartiersplatz im Zentrum der Wohnanlage. Dieser wird räumlich von zwei Neubauten im Süden und Norden sowie von Bestandsbauten gefasst, von Blütenbäumen gesäumt und mit einem Brunnen ausgestattet. An dem neuen Quartiersplatz entstehen ein Nahversorger, ein Nachbarschaftstreff sowie eine Mobilitätszentrale. Hier werden künftig eine Vielzahl gemeinsamer Services und Angebote ermöglicht. Ein Platz für die Gemeinschaft – zum Austauschen und Kennenlernen, zur Erledigung von Besorgungen oder einfach nur zum Verweilen.

Baumbestand

Viele natürliche Frischluftspender: Das Quartier verfügt über einen umfangreichen Baumbestand, der weiterhin erhalten werden soll. Da im Zuge der Neubebauung vereinzelt bestehende Vegetation entfällt, wird diese natürlich in ausreichender Zahl nachgepflanzt und der Baumbestand somit langfristig bestehen bleiben. Das ist gut für das Klima im Quartier: denn Bäume sind natürliche Frischluftspender, Feinstaubfilter, Wasserspeicher und Schattenspender.

Grüner Wall

Der mit Gehölz bewachsene Wall im Westen bildet einen natürlichen Schutzraum für das neue Quartier. Er ist Teil eines Grünzugs, der sich von Norden nach Süden des Viertels erstreckt. Als Teil der wichtigen Grünachse dient der Wall nicht nur dem Natur- und Artenschutz. Er ist vor allem auch Naherholungsraum für die Bewohner: zum Spazierengehen, Entschleunigen oder zum Sporttreiben. Die natürliche Erhebung bietet zudem Kindern Platz zum Herumstreifen und ist zum Teil in die großzügig angelegten Waldspielplätze integriert.

Aufenthalts- und Spielbereiche

Rausgehen und am liebsten nicht wieder rein wollen: Das Quartier wird mit Freiflächen ausgestattet, in denen sich jede Altersgruppe wohlfühlt. Dazu zählen unterschiedlichste Spielplätze für Kleinkinder und Schulkinder sowie Mehrgenerationentreffpunkte. Das Kleinkinderspiel für bis 6-Jährige hat seine Schwerpunkte in direkter Nähe zu den Gebäuden. Ergänzend zu den Spielangeboten unmittelbar zwischen den Wohnhäusern wird es Waldspielplätze mit attraktiven Angeboten insbesondere für Schulkinder im Alter von 6 bis 12 Jahren geben. Für alle Bewohner werden entlang der Bebauung der Appenzeller Straße Mehrgenerationentreffpunkte sowie der großzügige Quartiersplatz angeboten.

Hier ist Bildung zu Hause

Erfahren Sie mehr über das breite Bildungsangebot im Quartier – und in der näheren Umgebung.

Es gibt viel zu tun

Entdecken Sie die vielen Möglichkeiten in den Bereichen Sport und Naherholung.

Immer topversorgt

Mit unserem neuen Nahversorger im Quartier können die Bewohnerinnen und Bewohner künftig notwendige Besorgungen schnell zu Fuß erledigen.

Ein kurzer Blick in die Historie

Geschichte des Quartiers

In den 60er- und 70er-Jahren begann München besonders stark zu wachsen. Die Menschen brauchten Platz und darum war es nötig, binnen kurzer Zeit möglichst viel und preislich attraktiven Wohnraum an den Stadträndern zu schaffen.

Die Wohnanlage in Fürstenried West war eine der damals entstandenen Trabantenstädte. Das Wohngebiet ist geprägt von einer Hochhaussiedlung, die zwischen 1968 und 1972 erbaut wurde. Mit 1.500 Wohnungen wurde sie im Zuge der großen Stadterweiterung Fürstenried Ost und West nach einem Planungsentwurf aus dem Jahre 1966 errichtet.

Flächenmäßig erstreckt sich die Siedlung über die Appenzeller Straße, die Bellinzonastraße, Graubündener Straße, Zuger Straße und die Forst-Kasten-Allee. Umgeben ist das Quartier teilweise von Einfamilienhaus-Siedlungen, die jedoch nicht mehr zum Quartier gehören.

Der Architektur-Wettbewerb

Viele Visionen – ein Gewinner-Team

Juli – September 2016
Im Zuge der Planungen für die Weiterentwicklung der Wohnsiedlung wurde ein Architektur-Wettbewerb ausgerufen. Die Jury wählte aus der Vielzahl an Einreichungen vier Favoriten, die zu einer zweiten Runde eingeladen wurden. Hierunter befanden sich unter anderem das Team LIN Architekten und Urbanisten mit Holzwarth Landschaftsarchitektur sowie h4a mit lohrer.hochrein Landschaftsarchitekten.

Herbst/Winter 2016
In der zweiten Stufe des Wettbewerbs, im Herbst/Winter 2016, lag der Fokus auf dem Konzept für den Städtebau, aus dem LIN Architekten und Urbanisten mit Holzwarth Landschaftsarchitektur als Sieger hervorgingen.

Februar – Juli 2017
Mit dem Start des B-Plan-Verfahrens übernahm lohrer.hochrein die Außenanlagenplanung, da Holzwarth Landschaftsarchitektur das Team verlassen hatte. Im April 2017 startete das Verhandlungsverfahren, in dessen Verlauf – im Juni desselben Jahres – der Zuschlag für die Objektplanung an LIN Architekten und Urbanisten sowie h4a ging, die daraufhin mit der Planung begannen.

Das Quartier FÜRstenried West

Um eine langfristige und verbesserte Verwaltung und Entwicklung des Quartiers sicherzustellen, haben fünf Versorgungseinrichtungen der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) die gemeinsame Gesellschaft Quartier FÜRstenried West gegründet, in welche ihre Bestandsgebäude eingebracht wurden. Die fünf Versorgungseinrichtungen bleiben zu 100% Eigentümer und werden weiterhin durch die BVK vertreten. Somit ist die BVK auch zukünftig nachhaltig und dauerhaft in FÜRstenried West verankert.

Mit Entwicklung des „Quartier FÜRstenried West“ wird für alle Bewohner eine völlig neue Wohnqualität entstehen: Mit der Quartierserweiterung entstehen zahlreiche Angebote wie Grünanlagen, Spielplätze und Bewohnertreffpunkte sowie ein neuer Quartiersplatz mit Gewerbeeinheiten und Supermarkt für den Tagesbedarf sowie sozialen Einrichtungen wie einem Nachbarschaftstreff.

Was ändert sich für mich als Mieter?

Ihr Mietvertrag verändert sich durch die Gründung der neuen Gesellschaft nicht und bleibt, wie er ist, bestehen.

Es gibt nur zwei Dinge zu beachten:

  • An die Stelle Ihrer bisherigen Vermieterin ist nun die neu gegründete Gesellschaft Quartier FÜRstenried West getreten.
  • Die Verwaltung für die Gesellschaft Quartier FÜRstenried West wurde durch die Firma Ackermann übernommen. Das traditionsreiche Münchner Unternehmen sichert die professionelle Betreuung der Mieter.

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Bitte beachten Sie, dass Ihnen Bilder und Unterlagen für die redaktionelle Berichterstattung über unser Projekt bei Nennung des Fotografen bzw. der Quelle kostenlos zur Verfügung stehen. Eine kommerzielle Nutzung oder eine Bearbeitung im Sinne einer Verfremdung oder inhaltlichen Veränderung der Bilder ist nicht gestattet. Bei Verwendung bitten wir um eine Information oder ein Belegexemplar.

Visualisierungen Quartiersplatz 1, JPG © LIN / Nightnurse Images, Zürich

Bericht zur Öffentlichkeitsphase der Preisgruppe im Oktober 2016, PDF

Visualisierungen Quartiersplatz 2, JPG © LIN / Nightnurse Images, Zürich

Überarbeitung des Planungswettbewerbs - Protokoll Jurysitzung 16. Dezember 2016, PDF

Zusammenfassender Bericht Bürgerworkshop 09.05.2016, PDF

Bericht zur Ausstellung der Ergebnisse der 2. Phase des städtebaul. Wettbewerbs im Januar 2017, PDF

Protokoll der Preisgerichtssitzung am 11.10.2016, PDF

Vorstudie Nachverdichtungspotenzial in Fürstenried, Meili, Peter Architekten München, PDF

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